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Inhaltsverzeichnis

  1. Tabletten (verschreibungspflichtig) oder Lack (rezeptfrei) - Was sind die Unterschiede und was hilft bei der Behandlung von Nagelpilz?

  2. Faktor 1: Du hast eine gesicherte Diagnose mit Pilzkultur oder PCR und kennst den Pilzerreger.

  3. Faktor 2: Es sind mehr als 3 Nägel oder die Nagelmatrix durch den Nagelpilz betroffen (mit Fotos und Bildern vom Schweregrad).

  4. Faktor 3: Du nimmst keine, die Leberfunktion einschränkenden, Medikamente ein.

  5. Faktor 4: Du hast bereits viele Therapien mit antimykotischem Nagellack erfolglos probiert.

  6. Faktor 5: Du bist bereit eine langfristige und nachhaltige Therapie zu beginnen.

  7. Faktor 6: Du leidest nicht an einer Einschränkungen der Leberfunktion oder sonstigen Krankheiten, die die Leberfunktion beeinträchtigen.

  8. Welche Nebenwirkungen können bei antimykotischen Tabletten (Terbinafin, Fluconazol, Itraconazol) auftreten und sind diese gefährlich?

  9. Erfahre jetzt, welche simplen 3 Schritte Deine Nagelpilz-Therapie erfolgreich machen

Bestes Mittel gegen starken Nagelpilz? An diesen 6 Faktoren erkennst Du, wann Du mit Tabletten gegen Nagelpilz behandeln solltest und welche Nebenwirkungen diese Medikamente haben

Aktualisiert:

18. Jan. 2023

Die Angst vor oralen Medikamenten, die zur Behandlung von Nagelpilz verwendet werden, ist weit verbreitet, insbesondere aufgrund von möglichen Nebenwirkungen. Es ist jedoch wichtig zu verstehen, dass oralen Medikamente eine wirksame und sichere Methode zur Behandlung von Nagelpilz sind, speziell bei schweren Infektionen oder wenn andere Behandlungen erfolglos waren. In diesem Artikel werden die Unterschiede zwischen oralen Medikamenten und antimykotischen Nagellacken zur Behandlung von Nagelpilz erläutert und es werden wichtige Faktoren aufgeführt, die auf die Notwendigkeit einer oralen Behandlung hinweisen. Der Artikel beschreibt auch die möglichen Nebenwirkungen von oralen Medikamenten und die 3 wichtigsten Schritte, die bei einer Nagelpilz-Therapie zu beachten sind.

Das Wichtigste in Kürze

  1. Orale Medikamente sind eine wirksame und sichere Methode zur Behandlung von Nagelpilz, primär bei schweren Infektionen oder wenn andere Behandlungen erfolglos waren.

  2. Die häufigsten Nebenwirkungen von oralen Medikamenten sind Magenbeschwerden, Kopfschmerzen, Müdigkeit und Hautausschläge. In seltenen Fällen können jedoch schwerwiegendere Nebenwirkungen wie Leberschäden, allergische Reaktionen und Veränderungen des Blutbildes auftreten.

  3. Eine Nagelpilz-Therapie in 3 Schritten bei mittlerem bis schwerem Befall besteht aus 1) der Bestimmung des Erregers und der Auswahl der geeigneten oralen Medikation, 2) der Vorbehandlung durch Harnstoff 40% und 3) der Kombinationstherapie mit antimykotischem Nagellack und oralen Medikamenten.

  4. Ob Nagelpilz-Tabletten für Dich geeignet sind, entscheidet nicht nur die Schwere des befallenen Nagels, sondern auch Deine Krankheitsgeschichte (Komorbidität) und damit einhergehend Deine Medikamenteneinnahme (Arzneimittelwechselwirkungen), die potenziell Wechselwirkungen mit den Nagelpilz-Medikamenten haben kann.

  5. Die Behandlung von Nagelpilz dauert lange und erfordert eine gute Therapietreue. Werden orale Medikamente oder topische Nagellacke nicht regelmäßig eingenommen oder angewendet, bleibt ein Therapieerfolg aus.

  6. Es ist wichtig, dass Du Deinen Arzt über jegliche Symptome oder Beschwerden informierst, die während der Behandlung auftreten, damit er geeignete Maßnahmen ergreifen kann. Bei Nebenwirkungen durch orale Medikamente besteht die Möglichkeit den Wirkstoff zu wechseln.

Tabletten (verschreibungspflichtig) oder Lack (rezeptfrei) - Was sind die Unterschiede und was hilft beim Behandeln von Nagelpilz?

Nagelpilz ist eine der häufigsten Pilzinfektion, die die Fingernägel oder Zehennägel betreffen kann. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Nagelpilz zu behandeln, darunter antimykotische Nagellacke und orale Medikamente.

Antimykotische Nagellacke enthalten Wirkstoffe, die den Pilz bekämpfen und die Infektion behandeln. Es gibt verschiedene Arten von Nagellacken, die für die Behandlung von Nagelpilz verwendet werden können, darunter Amorolfin, Ciclopirox und Bifonazol. Diese Lacke werden in der Regel einmal täglich auf den betroffenen Nagel aufgetragen und sollten so lange angewendet werden, bis der Nagel vollständig pilzfrei nachgewachsen ist. Das dauert in der Regel 6 bis 12 Monate. Die Wirksamkeit von Nagellacken hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter dem Schweregrad der Infektion und der Therapietreue des Patienten. In vielen Fällen empfiehlt es sich, eine Kombinationstherapie mit oralen Medikamenten durchzuführen, um eine erfolgreiche Behandlung zu gewährleisten. Nagellacke sind nicht verschreibungspflichtig und werden nicht von der gesetzlichen Krankenkasse erstattet. Die Kosten müssen Patienten selbst tragen.

Es gibt verschiedene Arten von oralen Medikamenten, die zur Behandlung von Nagelpilz verwendet werden können, darunter Terbinafin, Itraconazol und Fluconazol. Diese Medikamente werden, je nach Wirkstoff, z.B. einmal täglich eingenommen und sollten über einen Zeitraum von mehreren Monaten angewendet werden. Die Wirksamkeit von oralen Medikamenten hängt genau wie bei topischen Nagellacken von verschiedenen Faktoren ab, darunter dem Schweregrad der Infektion und der Compliance des Patienten. In der Regel sind oralen Medikamente wirksamer als Nagellacke, insbesondere bei schweren Infektionen oder wenn andere Therapien erfolglos waren. Orale Nagelpilz-Medikamente wirken fungizid auf alle Pilze im menschlichen Körper und bekämpfen diese von innen. Topische Nagellacke hingegen wirken nur lokal, d.h. dort wo sie aufgetragen werden. Es ist wichtig zu beachten, dass oralen Medikamente möglicherweise schwerwiegendere Nebenwirkungen haben können, da sie im gesamten Organismus wirken. Orale Nagelpilz-Medikamente sind verschreibungspflichtig und werden somit, falls ärztlich verordnet, von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet.