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Eingewachsener Zehennagel

Rollnägel, Nagelbettentzündung, Schmerzen, Rötung und Schwellung, Entzündung, Eiterbildung bei eingewachsenem Nagel, Wildes Fleisch bei eingewachsenem Nagel

Author:

Nataniel Müller, MSc.

Aktualisiert:

8. Januar 2023

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Über eingewachsene Fußnägel

Ein eingewachsener Nagel, auch bekannt als Unguis incarnatus oder Onychocryptosis, ist eine häufige Beschwerde, insbesondere bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Es tritt auf, wenn eine Kante des Nagels seitlich in die Haut hineindrückt und weiterwächst, was zu Schmerzen und Entzündungen führen kann. Mögliche Ursachen für eingewachsene Nägel sind zu kurze oder abgerundete Nägel, zu enge Schuhe, Schweißfüße, bestimmte Nagelformen, Übergewicht, Erkrankungen wie Diabetes mellitus und die Einnahme von Krebsmedikamenten. Es gibt konservative und operative Behandlungsmöglichkeiten, wie das Wärmen des Fußes in Wasser, das Tragen von bequemen Schuhen und das Einsetzen von Watte oder Zahnseide zwischen Nagel und Haut. In fortgeschrittenen Stadien kann ein Teil des Nagels entfernt werden, um das Einwachsen zu verhindern. Um eingewachsene Nägel zu vermeiden, sollten die Nägel gerade geschnitten werden und Schuhe ausreichend Platz für die Zehen bieten.
Es gibt drei Stadien eines eingewachsenen Nagels:
1. Die Anfangsphase ist meistens schmerzlos und beschränkt sich auf leichte Schwellung und Rötung an der betroffenen Stelle.
2. Das mittlere Stadium ist charakterisiert durch Schmerzen, die beim Gehen oder beim Berühren des Nagels auftreten. Die betroffene Stelle ist stärker geschwollen und gerötet und es kann Eiter oder Blut aus der Wunde abfließen.
3. Das fortgeschrittene Stadium ist das schwerwiegendste und schmerzhafteste. Die betroffene Stelle ist stark geschwollen, gerötet und es kann sich viel Eiter bilden. Es besteht das Risiko einer Infektion, die sich auf den gesamten Körper ausbreiten kann, wenn sie nicht behandelt wird.
Es ist wichtig, dass ein eingewachsener Nagel frühzeitig behandelt wird, um das Fortschreiten der Erkrankung zu verhindern und schwerwiegendere Komplikationen zu vermeiden.
Podologen, die sich auf die Behandlung von Fußbeschwerden spezialisiert haben, sollen künftig auch Nagelkorrekturspangen auf Kassenkosten anwenden dürfen, wenn diese medizinisch notwendig sind. Die Heilmittel-Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) sieht vor, dass Patienten ein Rezept von ihrem Hausarzt oder ihrer Hausärztin erhalten und sich dann in einer Praxis für medizinische Fußpflege behandeln lassen können. Der Beschluss tritt am 1. Juli 2022 in Kraft, falls das Bundesministerium für Gesundheit ihn nicht beanstandet. Bislang waren nur Ärzte berechtigt, Nagelkorrekturspangen anzuwenden, die bei eingewachsenen Zehennägeln helfen sollen. Diese treten häufig bei Menschen mit Diabetes, Übergewicht, chronischen Beinvenenschwäche oder Herz- oder Nierenschwäche auf. Sie können zu schweren Infektionen führen und sogar Amputationen erfordern, wenn sie nicht behandelt werden. Podologen sind daher eine wichtige Ergänzung für die Behandlung von eingewachsenen Zehennägeln und können dazu beitragen, dass sie rechtzeitig erkannt und behandelt werden.

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